Ratgeber · Förderung für Einbruchschutz

Einbruchschutz mit KfW-Förderung — was in Düsseldorf zu beachten ist

Für das Nachrüsten von Türen und Fenstern gibt es öffentliche Förderung. Diese Seite sortiert das Verfahren, nicht die Konditionen.

Kostenlose und unverbindliche telefonische Beratung — kein Formular, kein Rückrufdienst.
  • Ratgeber, keine Förderzusage
  • Konditionen selbst prüfen
Zuerst · Prüfen

Was gerade gilt, steht bei der KfW — und nur dort verbindlich.

Dann · Beantragen

Der Antrag geht von der Seite aus, die die Maßnahme bezahlt.

Zuletzt · Beauftragen

Aufmaß, Montage, Funktionsprüfung. Dieser Schritt ist der letzte.

Kurz die Antwort

Es gibt sie — und sie hängt an der Reihenfolge

Die Mittel vergibt die Förderbank, nicht der Handwerksbetrieb. Ihre Bedingungen werden fortgeschrieben — deshalb nennt diese Seite keine einzige Kondition. Verbindlich ist allein die tagesaktuelle Auskunft der KfW.

Den Antrag stellt die Bauherrschaft, also wer die Nachrüstung bezahlt. Wir sagen, was an Ihrer Tür technisch trägt; über einen Zuschuss entscheiden wir nicht.

Die anderen Türthemen sortieren unsere vier Ratgeber.

Sechs Bauteile

Was an Tür und Fenster nachgerüstet wird

Die Technik hinter dem Antrag, keine Zusage: Was in ein laufendes Programm fällt, sagt die Förderbank.

Gegen den Hebel

Querriegel

Verschließt die Tür über ihre volle Breite und verteilt die Hebelkraft auf beide Rahmenseiten.

Gegen Bohrer und Zange

Sicherheitszylinder

Der Kern mit dem Schlüsselloch, gehärtet gegen den Bohrer, gesichert gegen das Herausreißen.

Gegen den Griff von außen

Schutzbeschlag

Legt sich über den Zylinder, sodass außen nichts zu fassen bleibt.

Gegen das Ausreißen

Schließblech

Das Metall im Rahmen, in das der Riegel fährt — lang und bis ins Mauerwerk verschraubt.

Die zweite Flanke

Bandseitensicherung

Haken auf der Scharnierseite, die beim Zuziehen in den Rahmen greifen.

Der Weg durchs Erdgeschoss

Fenstersicherung

Pilzkopfzapfen greifen hinter den Rahmenbeschlag statt nur an ihn, dazu ein abschließbarer Griff.

Der eine Satz dieser Seite

Erst prüfen und beantragen, dann beauftragen

Die umgekehrte Reihenfolge kostet den Zuschuss: Wer erst beauftragt und dann an die Förderung denkt, verliert den Anspruch in aller Regel.

  1. 1

    Konditionen nachlesen

    Bei der KfW nachsehen, was für Einbruchschutz gerade gilt.

  2. 2

    Maßnahme einordnen

    Was an Ihrer Tür trägt, sagen wir Ihnen — ohne dass daraus ein Auftrag wird.

  3. 3

    Antrag stellen

    Er gehört gestellt, bevor eine Unterschrift unter einen Auftrag geht.

  4. 4

    Entscheidung abwarten

    Ab wann montiert werden darf, steht in den Bedingungen des Programms.

  5. 5

    Beauftragen und belegen

    Dann folgen Aufmaß, Montage, Funktionsprüfung. Rechnung und Nachweise aufheben.

Deshalb fragen wir früh, ob eine Förderung im Spiel ist.

Zwei Bestände

Gefördert heißt nicht überall erlaubt

Die Förderung fragt nach der Maßnahme. Das Haus fragt zuerst, ob sie hier zulässig ist.

Geschützte Substanz

Oberkassel und die Carlstadt

Blech am RahmenMonteurin hält ein langes Schließblech an den Türrahmen

Rund die Hälfte der bebauten Fläche in Oberkassel ist als Denkmal eingetragen, die Carlstadt ist ein klassizistisches Planviertel.

  • Was von außen sichtbar würde, ist vorab mit der zuständigen Stelle zu klären.
  • Innen liegende Lösungen sind die Regel: Querriegel innen, Blech tief im Holzrahmen.
  • Die alten Bänder bleiben; gesichert wird mit Haken, die den Rahmen hintergreifen.

Quartiersnah: Denkmalbestand in Oberkassel und Denkmalbestand in Carlstadt.

Wiederaufbau und Neubau

Nachkriegsblock bis Hafenquartier

Genormter BeschlagMonteurin hält eine lange Metallschiene zur Montage an die Türinnenseite

Ein großer Teil der Stadt entstand nach der Kriegszerstörung neu: genormte Türblätter, Metall- und Kunststoffrahmen, gemeinsame Treppenhäuser.

  • Genormte Maße: Beschlag, Zylinder und Verriegelung lassen sich ohne Sonderanfertigung ersetzen.
  • Fenster und Balkontüren haben umlaufende Beschläge — nachgerüstet wird an Zapfen und Griff.
  • Hängt die Tür an einer gemeinsamen Anlage, ist der Zylinder keine Einzelentscheidung.

Beide Wege enden vor derselben Frage, und sie gehört vor den Antrag.

Vier Konstellationen

Fördern lassen kann nur, wer auch beauftragen darf

Im Mehrfamilienhaus ist das selten die Person, die hinter der Tür wohnt.

  • Alleiniges EigentumWer allein besitzt, entscheidet allein — über Maßnahme, Betrieb und Antrag.
  • EigentümergemeinschaftAm Gemeinschaftseigentum, oft auch an der Wohnungsabschlusstür, braucht es einen Beschluss.
  • MietwohnungEine Bohrung in Türblatt oder Rahmen braucht die Zustimmung der Vermietung, am besten schriftlich.
  • HausverwaltungSie setzt um, was beschlossen wurde; eine eigene Befugnis über Ihre Tür hat sie nicht.

Der Blick in Teilungserklärung oder Mietvertrag steht vor dem Antrag.

Der rechtliche Rahmen dieses Textes

Einordnung, keine Bewilligung — und keine Rechtsberatung

Was gefördert wird und unter welchen Auflagen, legt die Förderbank fest und ändert es. Verbindlich ist allein ihre Auskunft, einzuholen vor jeder Beauftragung.

Die Hinweise zu Eigentum, Gemeinschaft und Miete sind allgemeine Orientierung, kein Ersatz für eine Rechtsberatung. Zur Technik beraten die polizeilichen Beratungsstellen herstellerneutral.

Die Kostenfrage

Was zu Ihrer Tür passt, klärt ein Telefonat

Hier steht keine Zahl — weder ein Preis noch ein Fördersatz. Was technisch in Frage kommt, ordnen wir kostenlos und unverbindlich am Telefon ein.

0176 4287 6015Kostenlose und unverbindliche telefonische Beratung

Zwei Ausgangslagen

Vorbeugen oder instand setzen

Ob Sie in Ruhe planen oder ob morgens ein aufgehebelter Rahmen vor Ihnen steht, verändert die Reihenfolge — und die Förderfrage.

Wird gleich mit nachgerüstet, gehört die Förderfrage vor die Bestellung der Teile.

Arbeit am BeschlagMonteur arbeitet am Beschlag einer Fenstertür vor hellem Fenster

Sagen Sie gleich, ob eine Förderung im Spiel ist

Damit steht fest, was zuerst passiert: prüfen und beantragen — dann Aufmaß und Montage.

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