Haupteingang
Die Tür, die alle angeht: Beschäftigte, Besuch, Lieferung, Bewohnerschaft. Tagsüber steht sie ohnehin offen — abends muss sie genau eine Berechtigung kennen.
Für Bürohaus, Hotel und Wohnanteil
Zwischen Bankenviertel, Ministerien, Kaufhäusern und Hotels steht selten eine einzelne Wohnungstür. An einer Adresse hängt ein ganzes Bündel Türen — und an jeder die Frage, wer sie öffnen darf.
Kostenlose und unverbindliche telefonische Beratung — kein Formular, kein Rückrufdienst.
Der Unterschied zur Wohnungstür
In der Stadtmitte leben rund 15.000 Menschen zwischen Büros, Kaufhäusern und Hotels. Wer hier plant, plant kein Schloss, sondern ein Nebeneinander von Nutzungen unter einem Dach.

Fünf Zutrittsebenen
Die Ebenen liegen übereinander, nicht nebeneinander. Jede hat eine eigene Nutzergruppe, eine eigene Tageszeit und eine eigene Antwort darauf, wer einen Schlüssel behält.
Die Tür, die alle angeht: Beschäftigte, Besuch, Lieferung, Bewohnerschaft. Tagsüber steht sie ohnehin offen — abends muss sie genau eine Berechtigung kennen.
Jede Etage eine eigene Mietpartei, jede Mietpartei ein eigener Wechsel. Zieht eine Firma aus, darf ihr Schlüssel am nächsten Morgen nichts mehr sperren.
Personalgang, Lager, Wäscherei und Gästezugang liegen dicht beieinander. Zu trennen ist, was Gäste erreichen dürfen, von dem, was der Dienstplan erreicht.
Heizung, Aufzug, Zähler, Lüftung. Hier sitzt häufig ein Halbzylinder — ein Zylinder, der nur von einer Seite schließt, weil diesen Raum von innen niemand abschließt.
Die Wohnungen über der Geschäftsnutzung hängen an Haustür, Keller und Briefkastenanlage — und an keiner einzigen Tür der Gewerbeflächen.
Wie diese Berechtigungen technisch aufgebaut werden, hängt nicht am Quartier, sondern an der Bauart der Anlage: Schließanlage planen und montieren.
Im laufenden Betrieb
Ein Geschäftshaus lässt sich nicht für einen Tag zusperren. Deshalb ist die Reihenfolge hier enger getaktet als in einem Wohnhaus.
Aufgenommen wird, während gearbeitet wird: Publikumstüren früh, Etagenbüros nach Absprache mit der Mietpartei, der Hotelbereich außerhalb der Anreisezeiten.
Der Plan entsteht nicht für das Haus am Stück, sondern je Ebene und wird danach zusammengeführt. So bleibt sichtbar, wo eine Berechtigung endet.
Gesetzt wird ebenenweise, nicht geschossweise. Jede fertige Ebene ist sofort wieder benutzbar — niemand steht vor einer Tür, die seit dem Vormittag nicht mehr passt.
Am Ende steht eine Liste: welche Nummer, welche Ebene, welche Person. Sie geht gegen Unterschrift an die verwaltende Stelle — nicht an die erste Hand am Empfang.
Was ab der Übergabe im Ordner passieren muss, beschreibt Anlagen aus Sicht der Hausverwaltung aus der anderen Richtung.

Wenn ein Schlüssel fehlt
In der Wohnung betrifft ein verlorener Schlüssel eine Tür. In einem Haus mit fünf Zutrittsebenen betrifft er alles, was dieser Schlüssel sperrte.
Welcher Fall vorliegt, sagt der Schließplan und nicht das Bauchgefühl. Über Umstellung oder Tausch entscheidet die Eigentümer- oder Verwaltungsseite; diese Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung. Hängt eine Tür an gar keiner Anlage, heißt der Weg schlicht: einzelnen Zylinder in Stadtmitte ersetzen.
Bedarfsaufnahme
Der Umfang einer Objektanlage steht in keiner Liste. Er ergibt sich aus der Zahl der Türen je Zutrittsebene, den Nutzergruppen dahinter und dem Zustand der vorhandenen Schlösser. Deshalb steht hier keine Zahl: Sie wird individuell festgelegt, sobald das geklärt ist. Ausgefüllt werden muss dafür nichts.
Rundherum
Der Objektbestand endet nicht an der Quartiersgrenze, sieht nebenan aber anders aus. Was in diesem Viertel sonst noch an Türen anfällt, steht unter Schlüsseldienst für Düsseldorf-Stadtmitte.
Sagen Sie, wie viele Türen je Zutrittsebene zusammenkommen und wer in der Verwaltung die Übergabe abzeichnet. Damit ist geklärt, worüber überhaupt geredet wird.